Jazz Summer Nights 2019

Die Open-Air-Konzertserie am Gasteig München mit jungen Jazz-Talenten und internationalen Größen

Was mit einer kleinen Idee beginnt, bringt Wochen später hunderte Menschen zusammen und eine Jazz-Legende auf eine kleine Bühne.

Auftakt zu einem neuen Jazz-Erlebnis

Die „Jazz Summer Nights“ waren eine ambitionierte Idee, die Sommerwochen am Gasteig München zu beleben. Denn dort herrscht von Ende Juli bis in den September Kulturpause. Der sonnenverwöhnte und ruhige Innenhof bleibt oft menschenleer.

Mit diesem Ansatz trafen wir auf Begeisterung bei Musikern und den Verantwortlichen des Kulturzentrums und in einer ‚Allegro‘-haften Umsetzung entstand 2019 unser neues Jazz-Festival.

Insgesamt wurden acht Konzertabende organisiert, die kostenlos und ohne Ticket spontan besucht werden konnten.

Logo_Jazz Summer Nights
Das Programm

24.07.2019 Peter Tuscher feat. Julian Schmidt Trio

31.07.2019 Julian Schmidt Trio

07.08.2019 Julian Schmidt Trio

14.08.2019 Lukas Gabric feat. Julian Schmidt Trio

21.08.2019 John Marshall feat. Julian Schmidt Trio

28.08.2019 Julian Schmidt Trio

04.09.2019 Julian Schmidt Trio
 (mit Überraschungsgast Tizian Jost)

11.09.2019 Jesse Davis feat. Julian Schmidt Trio & Martin Zenker


Das Motto der „Jazz Summer Nights“

Kleine
Bühne

Große
Künstler

Freier
Himmel

Gasteig_Celibidacheforum_Platz für eine Jazz-Bühne

Die Veranstaltung fand an einem der zentralsten Orte Münchens statt: dem Celibidacheforum am Gasteig. Der wunderschöne Innenhof bietet Platz für gut 800 Besucher und ist perfekt an den ÖPNV angebunden. Aber in den Sommermonaten wird er alleingelassen – die Kultursaison an Europas größtem Kulturzentrum macht Pause. Mit den „Jazz Summer Nights“ sollte dieser Platz auch in den Sommerwochen ein Publikum bekommen.

Internationale Jazz-Größen kommen zu den

Drei aufstrebende Jung-Musiker aus der Münchner Jazz-Szene bildeten das Basisensemble und luden an verschiedenen Abenden etablierte Jazz-Größen aus dem In- und Ausland zu sich auf die Bühne: Peter Tuscher, Lukas Gabric, John Marshall, Tizian Jost, Martin Zenker und Jesse Davis sind der Einladung des Julian Schmidt Trios gefolgt.

Der Spielort und die ansässige Gastronomie (Veranstalter der „Jazz Summer Nights“) sind bei einem breiten Publikum beliebt. Hier begegnen sich Kulturgäste, Studenten und Familien aus der Nachbarschaft.

Dieses Jazz-Open-Air sollte möglichst wenige Besucher ausschließen und auch Menschen erreichen, die zwar nur wenige Kenntnisse über Jazz haben, aber Freude an Live-Musik. Dank der Unterstützung des Gasteigs und der Motivation der Musiker waren die Konzerte kostenlos und der Besuch ohne Ticket möglich.

Internationale Stars

Einer Portion Glück und natürlich dem außerordentliche Engagement der jungen Musiker war es zu verdanken, dass bei der ersten „Jazz Summer Nights“-Serie bereits internationale Jazz-Größen mitspielen wollten.

Peter Tuscher, Münchens Jazz-Trompeter macht den Auftakt bei den
Jazz aus München heißt

Peter Tuscher

Trompete

Der in München geborene Vollblut-Trompeter und Flügelhornist spielte den Auftakt zu den „Jazz Summer Nights“. Seine mittlerweile vier Jahrzehnte andauernde Jazz-Karriere begann Tuscher in den 1970er Jahren in Ensembles von Hermann Breuer (Blue Bone) und dem Harald Rüschenbaum Orchestra. Ab 1981 folgte ein Stipendium an der University of Michigan in Detroit bei nahmhaften Solisten wie Marcus Belgrave. Später war er Mitglied im Deutsch-Französischen Jazzensemble und spielte in Formationen mit Al Porcino, Charly Antolini und Roman Schwaller zusammen.

1989 wurde er mit dem Kultur-Förderpreis der Stadt München ausgezeichnet. Heute unterrichtet Tuscher regelmäßig das Landes-Jugendjazzorchester Bayern und hat eine Professur für Trompete in Linz.

Veröffentlichungen

You’ve changed, 2011, Organic Music

Live at Nachtcafé – Al Porcino Big Band, 1999, Organic Music

Just Friends, 1995, MTM Records

Lukas Gabric kommt mit Saxophon aus New York
Musik³ – spielen, studieren, lehren

Lukas Gabric

Saxophon

1987 in Villach, Österreich geboren, ist Lukas Gabric mit Anfang 30 schon einer der renommiertesten Jazz-Saxophonisten weltweit verbunden mit einem außergewöhnlichen Werdegang. Er machte seinen Bachelor of Fine Arts und Master in New York, sein Diploma in Jazz

Studies an der Juilliard School und promoviert derzeit in Musikwissenschaft am CUNY Graduate Center. Seit 2012 lehrt er dazu gleichzeitig Musikgeschichte und Wissenschaft am New Yorker City College. Und natürlich spielt er ausgezeichnet Musik. Beispielsweise live auf dem spanischen Getxo Jazz Festival 2014 (Bester Solist und Publikumspreis) oder im Studio (ASCAP Herb Alpert Composition Award 2016 für sein Album Fire Dance).

Veröffentlichungen

Labor of Love, 2019, Alessa Records

Ballad Book – Chapter One, 2014, M.A.T. Acoustics

JohnMarshall besucht die
NY-Jazzer & Pionier

John Marshall

Vocals & Trompete

Aufgewachsen im NY-Jazz mit Buddy Rich, Mel Lewis, Buck Clayton, Dizzy Gillespie, spricht man heute auch bei John Marshall selbst von einer wahren Größe des internationalen Jazz.

Ausgangspunkt dafür war sein Studium bei Carmine Caruso und Lonnie Hillyer, beides bedeutendende US-amerikanische Musikgehlehrte. Es folgten eine Vielzahl von Auftritten mit Rhythm-, Blues- und Salsa-Bands, darunter auch zwei Jahre in der Free Jazz-Band von Buddy Rich, die damals vom legendären Frank Sinatra finanziell mitgetragen wurde. Er tourte mit Dizzy Gillespie und dessen Big Band im Juli 1988 und übernahm die Leitung im „The Bopera House“ (1987 – 1991).

Im Anschluss prägt er ein Vierteljahrhundert die WDR Big Band (1992 – 2017) und ist maßgeblich mitverantworlich für deren internationalen Wertschätzung. Heute gastiert Marshall bei bekannten Jazz-Festivals weltweit und engagiert sich beim Aufbau der noch jungen russischen Jazz-Szene.

Veröffentlichungen

Bopera House, 1988, VSOP

Keep on keepin‘ on, 1996, Mons

Dreaming on the Hudson, 2005, Organic

Jesse Davis feiert den Abschluss der
‚a most outstanding musician‘

Jesse Davis

Alt-Saxophon

Eine lebende Legende, aufgewachsen in der Stadt des Jazz: New Orleans!

Student in Ellis Marsalis’ New Orleans Center for Creative Arts, später am William Patterson College (u. a. bei Rufus Reid). Jesse Davis begann anschließend als Berufsmusiker in den Bands von u.a. Illinois Jacquet, Milt Jackson und Cedar Walton (Firm Roots). Seit Anfang der 1990er Jahre nahm er unter eigenem Namen eine Reihe von Alben für das Label Concord Jazz auf und kollaborierte mit einer großen Zahl bekannter Jazz-Musiker.

Anfang der 2000er Jahre spielte Davis außerdem in den Bands von Terell Stafford und Jim Rotondi (The Pleasure Dome) und arbeitet mit Jack McDuff, Illinois Jacquet und John Marshall. 1989 wurde Davis mit dem „Most Outstanding Musician Award“ durch das Magzin Down Beat ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

Horn of Passion, 1991, Concord

High Standards, 1994, Concord

The Set-Up, 2020, All Tripe

Internationale Stars

Einer Portion Glück und natürlich dem außerordentliche Engagement der jungen Musiker war es zu verdanken, dass bei der ersten „Jazz Summer Nights“-Serie bereits internationale Jazz-Größen mitspielen wollten.

Peter Tuscher, Münchens Jazz-Trompeter macht den Auftakt bei den
Jazz aus München heißt

Peter Tuscher

Trompete

Biographie

Der in München geborene Vollblut-Trompeter und Flügelhornist spielte den Auftakt zu den „Jazz Summer Nights“. Seine mittlerweile vier Jahrzehnte andauernde Jazz-Karriere begann Tuscher in den 1970er Jahren in Ensembles von Hermann Breuer (Blue Bone) und dem Harald Rüschenbaum Orchestra. Ab 1981 folgte ein Stipendium an der University of Michigan in Detroit bei nahmhaften Solisten wie Marcus Belgrave. Später war er Mitglied im Deutsch-Französischen Jazzensemble und spielte in Formationen mit Al Porcino, Charly Antolini und Roman Schwaller zusammen.

1989 wurde er mit dem Kultur-Förderpreis der Stadt München ausgezeichnet. Heute unterrichtet Tuscher regelmäßig das Landes-Jugendjazzorchester Bayern und hat eine Professur für Trompete in Linz.

Veröffentlichungen

You’ve changed, 2011, Organic Music

Live at Nachtcafé – Al Porcino Big Band, 1999, Organic Music

Just Friends, 1995, MTM Records


Lukas Gabric kommt mit Saxophon aus New York
Musik³ – spielen, studieren, lehren

Lukas Gabric

Saxophon

Biographie

1987 in Villach, Österreich geboren, ist Lukas Gabric mit Anfang 30 schon einer der renommiertesten Jazz-Saxophonisten weltweit verbunden mit einem außergewöhnlichen Werdegang. Er machte seinen Bachelor of Fine Arts und Master in New York, sein Diploma in Jazz

Studies an der Juilliard School und promoviert derzeit in Musikwissenschaft am CUNY Graduate Center. Seit 2012 lehrt er dazu gleichzeitig Musikgeschichte und Wissenschaft am New Yorker City College. Und natürlich spielt er ausgezeichnet Musik. Beispielsweise live auf dem spanischen Getxo Jazz Festival 2014 (Bester Solist und Publikumspreis) oder im Studio (ASCAP Herb Alpert Composition Award 2016 für sein Album Fire Dance).


Veröffentlichungen

Labor of Love, 2019, Alessa Records

Ballad Book – Chapter One, 2014, M.A.T. Acoustics

JohnMarshall besucht die
NY-Jazzer & Pionier

John Marshall

Vocals & Trompete

Biographie

Aufgewachsen im NY-Jazz mit Buddy Rich, Mel Lewis, Buck Clayton, Dizzy Gillespie, spricht man heute auch bei John Marshall selbst von einer wahren Größe des internationalen Jazz.

Ausgangspunkt dafür war sein Studium bei Carmine Caruso und Lonnie Hillyer, beides bedeutendende US-amerikanische Musikgehlehrte. Es folgten eine Vielzahl von Auftritten mit Rhythm-, Blues- und Salsa-Bands, darunter auch zwei Jahre in der Free Jazz-Band von Buddy Rich, die damals vom legendären Frank Sinatra finanziell mitgetragen wurde. Er tourte mit Dizzy Gillespie und dessen Big Band im Juli 1988 und übernahm die Leitung im „The Bopera House“ (1987 – 1991).

Im Anschluss prägt er ein Vierteljahrhundert die WDR Big Band (1992 – 2017) und ist maßgeblich mitverantworlich für deren internationalen Wertschätzung. Heute gastiert Marshall bei bekannten Jazz-Festivals weltweit und engagiert sich beim Aufbau der noch jungen russischen Jazz-Szene.

Veröffentlichungen

Bopera House, 1988, VSOP

Keep on keepin‘ on, 1996, Mons

Dreaming on the Hudson, 2005, Organic

Jesse Davis feiert den Abschluss der
‚a most outstanding musician‘

Jesse Davis

Alt-Saxophon

Biographie

Eine lebende Legende, aufgewachsen in der Stadt des Jazz: New Orleans!

Student in Ellis Marsalis’ New Orleans Center for Creative Arts, später am William Patterson College (u. a. bei Rufus Reid). Jesse Davis begann anschließend als Berufsmusiker in den Bands von u.a. Illinois Jacquet, Milt Jackson und Cedar Walton (Firm Roots). Seit Anfang der 1990er Jahre nahm er unter eigenem Namen eine Reihe von Alben für das Label Concord Jazz auf und kollaborierte mit einer großen Zahl bekannter Jazz-Musiker.

Anfang der 2000er Jahre spielte Davis außerdem in den Bands von Terell Stafford und Jim Rotondi (The Pleasure Dome) und arbeitet mit Jack McDuff, Illinois Jacquet und John Marshall. 1989 wurde Davis mit dem „Most Outstanding Musician Award“ durch das Magzin Down Beat ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

Horn of Passion, 1991, Concord

High Standards, 1994, Concord

The Set-Up, 2020, All Tripe

Das Julian Schmidt Trio

Drei junge Musiker vereinen als Trio große Talente, Spielfreude und individuellen Spielstil.

Julian Schmidt Jazz Pianist musikalischer Leiter

Julian Schmidt

Piano

Der Münchner Pianist Julian Schmidt lernte sein Handwerk bei renommierten Pianisten wie Olaf Polziehn, Christian Elsässer, Claus Raible und Mike LeDonne. Nach einem Studienaufenthalt an der Kunstuniversität Graz konnte er sich schnell als festen Bestandteil der Szene etablieren. Trotz seines jungen Alters teilte er bereits die Bühne mit internationalen Jazz-Größen wie z.B John Marshall, Vincent Herring und Paulo Cardoso.

Xaver Hellmeier Jazz Schlagzeug Julian Schmidt Trio

Xaver Hellmeier

Drums

gehört mittlerweile zu den gefragtesten Jazz-Schlagzeugern der Szene. Sein Spiel ist geprägt von den großen Meistern der Jazz-Tradition wie Max Roach, Billy Higgins, Art Taylor und Jimmy Cobb. Er lernte sein Handwerk in München, Wien, New York und spielte in den letzten Jahren mit Musikern wie John Marshall, Harold Mabern, Mike LeDonne. Im April 2017 erschien sein zusammen mit ECHO-Jazz-Preisträger Johannes Enders aufgenommenes Album ‘Apache Dance’.

Munguntovch Tsolmanbayar 'Tovhoo' Bass Julian Schmidt Trio

Munguntovch Tsolmonbayar

Bass

Geboren in Ulaanbaatar (Mongolei) stand ‚Tovchoo‘ im Alter von elf Jahren erstmals am Bass. Mit seinem Studium am dortigen Goethe Music Labor unter der Leitung des deutschen Bassisten Martin Zenker begann die Leidenschaft für Jazz. Zur selben Zeit formierte sich mit ihm eine Band, die das erste Jazz- Instrumental-Album der Mongolei aufnahm und veröffentlichte.

In den letzten Jahren spielte er weltweit mit Jazz-Größen wie Gary Smulyan, Lukas Gabric und Jeremy Pelt und studiert aktuell hier in München.

Impressionen

In der ersten Auflage der „Jazz Summer Nights“ beweisen die jungen Musiker nicht nur ihr außergewöhnliches Talent. Sie vermitteln eine der großen Jazz-Botschaften: Hier gibt es keine festen Grenzen. Abend für Abend versammelt sich ein größeres und gemischteres Publikum am Gasteig. Und zum Abschluss der Serie feiert Jazz-Legende Jesse Davis seinen Geburtstag auf der kleinen Jazz-Bühne.

0
0
0
Besucher

Im Schnitt ca. 500 Personen

Reservierungen

99 % der Kapazität

Lebende Legende

der seinen Geburtstag auf unserer Jazz-Bühne feiert.

0
Besucher

Im Schnitt ca. 500 Personen

0
0
Reservierungen

99 % der Kapazität

Lebende Legende

der seinen Geburtstag auf unserer Jazz-Bühne feiert.

mehr
„Jazz Summer Nights“

 Newsletter

Erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu unseren „Jazz Nights“ – kostenlos. Werfen Sie interessante Blicke auf und hinter die Bühne und verpassen Sie keine Aktion.

This is a success preview text.

This is a error preview text.

Sie können sich jederzeit und ohne Begründung vom Newsletter abmelden. Weitere Infos finden sie hier.

Die Fortsetzung

Jazz Salon Nights

Logo_ Jazz Salon Nights

Der Erfolg der „Jazz Summer Night“-Serie verlangte spürbar eine direkte Fortsetzung im Herbst 2019. Vom freien Himmel am Gasteig zogen wir ins stilvolle Kellergewölbe des Gärtnerplatztheaters. Dem Lockruf der „Jazz Salon Nights“ folgten wöchentlich bekannte Jazz-Musiker aus der Region, junge Talente und internationale Stars der Szene.

Die